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behind the scenes

Glas, Pet oder Bioplastik?

By 16. November 2018 No Comments

Glas, Plastik oder doch lieber Bioplastik?

Der Fall war für mich ganz klar: Glas soll es sein!
Glas ist umweltfreundlich, schön und beliebt. So habe ich vor bald 3 Jahren Glastiegel in allen Formen, Farben und Grössen bestellt, begutachtet und getestet.
Da fiel mir ein Tiegel aus den Händen: Plastikdeckel zerbrochen, Holzboden der Mietwohnung durch das schwere Glas beschädigt. In der Dusche mit dem öligen Peeling kam es auch nicht so gut 🙂 Hick in der Dusche!

Irgendwie war ich nicht zu 100% zufrieden und die Verpackungswahl stand nach wie vor offen. Die Recherchen nach dem geeigneten Verpackungshändler zogen sich in die Länge. Schliesslich trat ich mit WWF und anderen Organisationen in Kontakt.

“Guten Tag, die Suche nach dem umweltfreundlichsten Döschen für meine Kosmetikprodukte stellt sich als ziemlich schwierig heraus. Können Sie mir eine Empfehlung abgeben, welches der folgenden Materialien für die Umwelt am wenigsten schädlich ist. PET, PP, Aluminium, Recycletes Aluminium, Weissblech oder Glas.”

Zwei Antworten, eine kurze und eine ausführliche, erreichten mich (im Oktober 2016). Hier die Kurze:

“Freut mich sehr, dass Sie aktiv daran arbeiten, unseren Konsum umweltschonender zu gestalten. Wählen Sie die Verpackung, welche sich mit dem Produkt am besten verträgt, bzw. die längste Haltbarkeit und die wenigsten Verluste bei der Nutzung des Produkts erlaubt (Grösse und Verschluss den Bedürfnissen der Konsumenten entsprechend).
Falls die oben genannten Punkte für alle Varianten zutreffen würde ich wie folgt (analog Resultaten aus Studie für Getränkeverpackungen des BAFU) priorisieren:

1. Kunststoffe wie PET, PE, PP oder PLA
2. Recyceltes Alu
3. Alu
4. Weissblech
5. Glas”

So ging das Testen nach der besten Dose weiter. Diesmal nach dem Kriterium nach dem Bedürfnis der Kunden. Meine Wahl fiel somit auf PET Dosen mit Aludeckel.

Zwei Jahre später…

…in Zusammenhang mit dem Relaunch von SHEA YEAH nahm ich das Thema erneut auf. Diesmal in Zusammenarbeit mit Martina, einer Umweltingenieurin der ETH. Sie hat ausführliche Abklärungen an verschiedenen Stellen gemacht und mir die wichtigsten Facts meiner Wahl und was sie mit sich bringt zusammengefasst. Auch über die Empfehlungen bin ich sehr dankbar. Es gibt noch einiges zu tun! Doch für ein kleines Unternehmen wie shea yeah sind nicht von Anfang an alle Optimierungen möglich. Doch ich bleibe dran, ich versprechs! Denn das Thema bewegt mich und ich möchte shea yeah so nachhaltig wie möglich gestalten.

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